Deutsche Meisterschaft in Bochum - Karate Gäufelden

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Deutsche Meisterschaft in Bochum

Berichte > 2016

Lea Häcker vom Dojo Jiriki Gäufelden erkämpft den 3. Platz in Kumite bei der Deutschen Karate Meisterschaft in Bochum.
Die Deutschen Karatemeisterschaften sind für jeden Wettkämpfer die größte Herausforderung,  der man sich national im Wettkampfkarate stellen kann. Dieses Jahr trafen sich hierzu über 450 Teilnehmer aus 110 Dojos deutschlandweit. Das Karate Dojo Jiriki Gäufelden war mit 4 Karateka dabei. Der würdige Rahmen für diese Meisterschaft war das Ruhr-Kongress-Zentrum in Bochum.
Die Erfahrenen, Kathrin Heinz und Annika König, die auch schon in der Vergangenheit erfolgreich bei den deutschen Meisterschaften gekämpft hatten, wurden von Jessica Reutter und Lea Häcker, den Young-Stars des Teams, begleitet.

Die Kulisse und der Rahmen einer Deutschen Meisterschaft sind beeindruckend, speziell für die jüngeren Karateka, die das noch nicht erlebt haben. Da wo üblicherweise Großveranstaltungen oder Konzerte stattfinden steht man dann auf seiner Wettkampffläche und muß diese Eindrücke verarbeiten. Nervosität gehört mit dazu, aber der Kampfgeist überwiegt und man bereitet sich in einem separaten Aufwärmbereich für seinen Einsatz vor. Nach dem offiziellen Begrüßungszermoniell starteten ab 9 Uhr die Wettkämpfe in den Disziplinen Kumite (Kampf) und Kata (Form) auf den Tatamis (Wettkampfflächen).
 
Annika König hatte dieses Jahr einen schweren Stand und mußte sich im Laufe der Vorrundenkämpfe leider den Gegnerinnen geschlagen geben.

Kathrin Heinz, startete mit leichten Bedenken, kämpfte sich aber wacker von einem Vorrundenkampf zum Nächsten. Zum Ende der Vorrunde wurde dann aber leider der Einzug ins Finale von einer stärkeren Gegnerin verhindert.

Jessica Reutter, sichtlich durch die Größe des Austragungsortes und das starke Teilnehmerfeld beeindruckt, bewahrte ihre Nerven und setzte sich lange in den Vorrunden durch. Für den Finaleinzug reichte es dennoch nicht, da sie sich im entscheidenden Kampf mit 1:3 geschlagen geben mußte. Sehr beindruckt hat die 13-jährige mit ihren starken Leistungen ihren Trainer und die Fans, die über Live-Stream auch von zu Hause aus die Kämpfe beobachtet hatten.

Lea Häcker war auf den Punkt vorbereitet, obwohl sie zu manch anderem Wettkampf im Vorfeld nicht mitfahren konnte. Aber bei dieser Meisterschaft war es ihr Tag. Ausgerechnet in ihrer Paradedisziplin Kata, bei der es besonders auf eine perfekte und absolut fehlerfreie Vorführung einer vorgegebenen Kata ankommt, blieb sie bei ihrem ersten Schritt mit dem Fuß auf der Wettkampffläche kleben und geriet daraufhin ins Wanken. Das anschließende Ergebnis war dann klar und eindeutig, Ende in der ersten Runde. Wer aber Lea kennt, der weiß, dass sie so etwas wegsteckt und direkt in Kampfgeist für das Kumite ummünzt. Sie arbeitete sich engagiert und erfolgreich durch alle Vorrundenkämpfe ihres großen Teilnehmerfeldes bis zum Finale der besten Vier. Belohnt wurde sie schließlich mit einem hervorragenden 3. Platz in Kumite bei den deutschen Meisterschaften. Eine tolle Leistung in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld.

Bericht von Thomas Ziegler

12. Juni 2016

 
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