Gasshuku in Baden-Baden - Karate Gäufelden

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Gasshuku in Baden-Baden

Berichte > 2018

Während die meisten Karateka unseres Dojos in der letzten Juliwoche bereits das letzte Training hatten und die meisten in ihre wohlverdiente Sommerpause gingen, ging es für 10 Karateka des Dojos Jiriki Gäufelden erst richtig los. In Baden-Baden fand nämlich der größte deutsche Karate-Sommerlehrgang, das Gasshuku statt. Seit 1987 hat sich der Gasshuku e.V. die Förderung der Kampfkunst Karate im traditionellen Shotokan-Stil zur Aufgabe gemacht. 5 Tage lang schwitzten die Teilnehmer bei hochsommerlichen Temperaturen in sauerstoffarmen Sporthallen bei mehreren Trainingseinheiten am Tag.

Aufgeteilt in unterschiedliche Gürtelstufen wurden täglich drei Sessions angeboten. 1 Stunde Kata und 2 x 1,5 Stunden allgemeines Training. Insgesamt konnte man über die Woche verteilt auf 18,5 Stunden Karate-Training kommen, da tat der freie Mittwoch-Nachmittag ganz gut. Im Vordergrund standen, wie bei jedem Lehrgang natürlich, das mehrtägige intensive Training und der Austausch mit professionellen Sensei aus Deutschland und der ganzen Welt. Neben dem Chief-Instructor Hideo Ochi, standen den lernwilligen und motivierten Kampfsportlern weitere 8 internationale und nationale Trainer und Instruktoren gegenüber. So wurden in jeder Trainingseinheit nicht nur Schlag- und Tritttechniken geübt, sondern die Teilnehmer erhielten auch Einblicke in die unterschiedlichen Interpretationen und Philosophien ihrer Sensei.

Ein besonderes Highlight beim diesjährigen Gasshuku war der Ländervergleichskampf zwischen Italien und Deutschland, den Deutschland mit 10 zu 4 gewann. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt und viele drängten sich sogar noch von außen an die Hallenscheiben, um das Spektakel zu beobachten.  In beiden Disziplinen, Kata und Kumite/Freikampf, war die deutsche Nationalmannschaft klar die bessere und konnte sich gegen die Nationalmannschaft aus Italien durchsetzen.

Alles in Allem war das Gasshuku auch in diesem Jahr wieder ein erlebnisreiches Event, das jeden individuell sicherlich ein Stück weitergebracht hat. Sich 5 Tage nur auf Karate zu konzentrieren ist aber nicht nur eine sportliche Herausforderung sondern auch eine Zeit, sich jeden Tag verbessern zu können und zusammen von einem Sensei zu lernen. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich und zählt zu den Dingen, die für immer bleiben.

Auch die Tatsache, dass wir als Dojo fast jeden Tag gemeinsam Zeit verbrachten, war ein tolles Erlebnis. Wir haben gemeinsam gegrillt oder waren im Freibad und sind so auch außerhalb des Sports als Gruppe zusammengewachsen. Ein solches Erlebnis ist jedem Karateka zu empfehlen, sei es beim nächsten Gasshuku in Tamm oder beim Kata-Spezial in Groß-Umstadt.

Bericht von Tim Seeger

30. Juli - 03. August 2018

 
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