Hauptversammlung - Karate Gäufelden

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-Hauptversammlung beim Karate Dojo jiriki Gäufelden-


Gesunde Finanzen, ein erfolgreiches Jahr 2013 und gute Perspektiven für 2014 mit motivierten Vereinsmitgliedern lassen das Karate Dojo Jiriki Gäufelden optimistisch in die Zukunft schauen.

Zur diesjährige Jahreshauptversammlung des Karate Dojo Jiriki Gäufelden im Kappelstüble in Öschelbronn fanden sich 30 Mitglieder ein, um den Berichten des 1. Vorstand, des Kassier und der Kassenprüfer zuzuhören. Für Heiko Zimmermann, letztes Jahr als neuer 1. Vorstand gewählt, war es die erste Hauptversammlung in dieser Position, die er pünktlich eröffnete. Zuerst verlaß Zimmermann die Grußworte von Bürgermeister Buchter, der terminlich leider verhindert war. Buchter bedankte sich beim Vorstand für das ehrenamtliche Wirken in 2013 und besonders für das Engagement des Vereins bei  der Jugendarbeit. „In diesem Aufgabenbereich leiste das Dojo Jiriki Gäufelden eine hervorragende Arbeit und einen wichtigen Bildungsbeitrag." so Buchter.

Zimmermann ließ das ereignisreiche Jahr 2013 Revue passieren und zählte alle Aktivitäten auf.
Die Wettkampferfolge mit mehreren Podiumsplätzen in den Meisterschaften, der Besuch von Lehrgängen, die finanzielle Unterstützung der Kinderhilfe Shoshin, die sich für Kinder auf den Philippinen nach den Naturkatastrophen engagiert, die 61 erfolgreichen Farbgürtelprüfungen und natürlich auch die 2 bestandenen 1. Dan (Schwarzgurt ) Prüfungen von Mark Meloni und Heike Brumme.
Die Einführung der Kindergruppe „Kleine Drachen" im vergangenen Oktober mit 15 Kindern läuft sehr gut. Dieses Angebot, es ist kein Karate Training im eigentlich Sinn, für Kinder von 5-7 Jahren wird sehr gut angenommen und die Kleinen haben eine Menge Spaß. Katrin Zimmermann und Heike Brösamle leiten diese Kindergruppe.
Das Highlight in 2013 war sicherlich der Auftrag vom Verband (DJKB) zur Ausrichtung des Instructor Lehrgangs im September. Schwarzgute aus ganz Deutschland kamen nach Gäufelden, um mit Bundestrainer Hideo Ochi zu trainieren. Dieser Lehrgang findet nur 2x jährlich statt, umso größer die Ehre für das Dojo Jiriki, daß bei diesem Lehrgang noch die Prüfung zum 3. Dan möglich war. Das kann man normalerweise nur auf dem mehrtägigen Gasshuku Lehrgang. Für Vorstand Zimmermann war es ein Erlebnis der besonderen Art. Er wurde überraschend von Bundestrainer Ochi eingeladen als Beisitzer bei der Prüfung dabei zu sein. „Eine sehr seltene und ungewöhnliche Perspektive", sagte Zimnmermann in seinem Bericht.
Er schloß diesen Punkt des Berichts mit dem Kommentar: „ Viele der Teilnehmer wissen jetzt wo Gäufelden liegt, und vor allem wie Maultaschen schmecken". (die gab es als Mittagessen)

Der Bericht von Kassier Markus Kahlert war klar wie immer, auch lag er in gedruckter Form den Versammlungsteilnehmern vor. Der Verein ist finanziell gesund und wird auch in 2014 investieren. Die Umstellung auf „SEPA" hat viel Zeit in Anspruch genommen, auch die aktuelle Erklärung zur Körperschaftssteuer (Gemeinnützigkeit), die das Finanzamt alle 3 Jahre erwartet, beschäftigt den Kassier in hohem Maße.
Die Kassenprüfer bescheinigten Markus Kahlert wieder einmal eine vorbildliche Ausübung seines Amts.
Die Entlastung des Vorstands nach den Berichten fand einstimmig statt. Der Vorstand hat das volle Vertrauen der Mitglieder. Zusammengefaßt in einem Satz:
Gesunde Finanzen, ein erfolgreiches Jahr 2013 und gute Perspektiven für 2014 mit motivierten Vereinsmitgliedern lassen das Karate Dojo Jiriki Gäufelden optimistisch in die Zukunft schauen.

- Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 1. Vorsitzenden Heiko Zimmermann-


Ein Jahr Vorsitzender, unser Dojo läuft gut, zumindest aus meiner Sicht: Konstante Mitgliederzahl, ich denke finanziell sind wir auch im grünen Bereich. Dazu wird aber Markus, unser Kassier, nachher noch ausführlicher Stellung nehmen.
Schön zu sehen, wenn der Laden läuft, das macht auch Spaß, aber ich musste auch zur Kenntnis nehmen, dass dieses Amt viel Arbeit und auch Ärger beinhaltet, daher ziehe ich nochmal den Hut vor Hans-Peter, der das 10 Jahre lang mitgemacht hat.
Blicken wir zurück auf 2013, ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr. Wir haben nach wie vor meistens sehr guten Trainingsbesuch. Weit überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Dojos was die Mitgliederzahl im Vergleich zu den Trainierenden anbelangt. Unser Konzept, dass jeder mit jedem trainiert, unabhängig von Geschlecht, Alter und Graduierung, klappt nach wie vor gut.
Auch die Trainingsinhalte sind breit gefächert. Wir bieten eine Plattform sowohl für den Breitensportler, der einen Ausgleich sucht, als auch für den erfolgsorientierten Wettkämpfer, bis hin zu denen, die Karate als Kampfkunst zur Selbstverteidigung ausüben. Das ist keineswegs selbstverständlich.
Für die Breitensportler ist sicher eine neue Gürtelfarbe EIN Ansporn. So gab es 2013 an den Prüfungsterminen im Juni und November insgesamt 61 bestandene Prüfungen  im August zwei neue Shodan :  Heike Brumme und Mark Meloni.
Was das Wettkampfgeschehen anbelangt, würde es jetzt den Bericht sprengen, wenn ich auf alle Wettkampferfolge im Einzelnen eingehen würde. Wir waren auf der Süddeutschen Meisterschaft in Iffezheim, dem Hermann-Hesse-Cup in Calw und der Süddeutschen Meisterschaft in Immenstadt präsent. Insgesamt holten unsere Wettkämpfer in Kata einen 1., zwei zweite und drei dritte und im Kumite einen zweiten und zwei dritte Plätze.
Besonders freut mich, Stichwort „breit gefächert", dass unsere Wettkämpfer immer in beiden Disziplinen starteten und auch in beiden Disziplinen in den Medaillenrängen zu finden waren.
Beim Rückblick auf das Wettkampfjahr 2013 muss ich doch eine Athletin explizit erwähnen. Kathrin Heinz hat sich durch ihre Auftritte eine Aufnahme in den Stützpunktkader Südwest erkämpft. Das kann bei weiterem, ehrgeizigen Training ein Sprungbrett  in den Nationalkader sein. Weiter so Kathrin!
Was die Selbstverteidigung außerhalb unserer Stilrichtung anbelangt, besuchen Oli und Thomas schon seit Jahren regelmäßig Lehrgänge und ermöglichen uns den Blick über den Tellerrand.
Sehr viele unserer Mitglieder schauen auch über den Tellerrand unseres eigenen Trainings und besuchen, teilweise sehr zahlreich, Lehrgänge. Besonders hervorzuheben sind die mehrtätigen Lehrgänge Kata Spezial und Gasshuku letztes Jahr in Tauberbischofsheim bzw. Wald-Michelbach und Tschechien.
Unser  Abzeichen, die Kirschblüte, ist zwischenzeitlich in ganz Karate-Deutschland bekannt. Das liegt zum Einen wie erwähnt an den zahlreichen Lehrgangsbesuchen auswärts aber auch daran, dass wir selbst Lehrgänge ausrichten. Unser, schon traditioneller, Kirschblütenlehrgang mit Marijan Glad steht bei vielen Karateka fest auf dem Lehrgangsplan. Aber das absolute Highlight des letzten Jahres war wohl für unser Dojo der Instructor-Lehrgang am 07./08. September. Nachdem es uns durch beharrliches Nachfragen schon 2012 gelungen war, Shihan Ochi nach Gäufelden einzuladen um einen Lehrgang auszurichten, gelang es uns, einen der nur zweimal im Jahr  ausgerichteten Instructorlehrgänge nach Gäufelden zu bekommen. Und  dann auch noch den Einen, bei dem eine Prüfung zum dritten Dan möglich ist. Ansonsten kann eine so hohe Prüfung nur auf dem Gashuku abgelegt werden. Entsprechend groß war das Einzugsgebiet dieses Lehrgangs, z. B. aus Dresden, Bochum und Berlin waren Karateka angereist und wissen ab sofort wo Gäufelden liegt, wie schön es hier ist, und nicht zuletzt, was Maultaschen sind. Wir bekamen großen Zuspruch und großes Lob für die Ausrichtung, sowohl von den Teilnehmern als auch vom Verband.
Für mich war, außer dem Lehrgang an sich, das ganz Besondere, dass ich bei der Sandan-Prüfung Beisitzer bei Shihan Ochi sein durfte; ungewöhnliche und seltene Perspektiven und Eindrücke für mich.
Aber auch unsere weiteren Aktivitäten sind „breit gefächert". Wir stellten wieder eine Laufmannschaft beim Herrenberger-100km-Altstadtlauf. Die 10 Läufer fielen durch ein sehr gelungenes, durch Hans-Peter entworfenes, T-Shirt auf. Unser Sommerfest, schon traditionell in Hannes Schuppen ausgerichtet, beendete die Sommerzeit und brachte uns nah an das Winterhalbjahr und damit wieder an nur zwei Trainingseinheiten in der Woche.
An dieser Stelle wollte ich wieder an Herrn Bürgermeister Buchter appellieren, ob da nicht was zu machen ist, aber leider ist er nicht da, so dass dieser Tropfen, der den Stein höhlen sollte, wohl ins Leere geht.
Seit Oktober haben wir unsere Kindergruppe „ Kleine Drachen" am Laufen, Kinder von 5 bis 7. Die Gruppe wird von Katrin und Heike Brösamle trainiert und betreut und lässt sich mit momentan 15 Kindern recht gut an.
2013 haben wir eine lang ausgesetzte Tradition wiederbelebt: den Hüttenlehrgang. Wir fuhren in eine Jugendherberge mit angeschlossener Sporthalle auf den Feldberg. Dort gab es die Gelegenheit sich, wie gewohnt, im Training zu sehen, aber auch ohne Gi beim Grillen oder bei der Nachtwanderung im Fackellicht besser kennenzulernen. Ich denke eine schöne Sache; deswegen dieses Jahr wieder in Freudenstadt vom 19. bis 21. September.
Auch sozial haben wir uns engagiert; Taifun Haiyan hat die Philippinen verwüstet. Julian Chees machte einen Spendenaufruf und Mitglieder sammelten 265 €, die der Verein auf 300€ aufrundete.
Ausblick:
Auch dieses Jahr werden wir wieder zwei Lehrgänge ausrichten. Unser Kirschblütenlehrgang mit Marijan Glad und im Herbst einen Lehrgang mit Julian Chees. Ein weiterer Lehrgang ist noch in der Schwebe, steht aber noch nicht fest.
Wir werden weiterhin versuchen, die Hallenproblematik aus der Welt zu schaffen, so dass wir langfristig vielleicht doch irgendwann das ganze Jahr 3 Mal die Woche trainieren können.
Bislang ist der Zusammenhalt im Dojo sehr gut so dass wir Lehrgänge ausrichten können und immer genug Helfer haben. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die den Verein unterstützen, in welcher Form auch immer.
Wir hatten einen Wechsel beim Zeugwart. Claudia hat ihr Amt nach 11 Jahren niedergelegt und es an Heike Brösamle übergeben. Vielen Dank an Claudia für die langjährige Unterstützung und an Heike für die Bereitschaft diese Aufgabe zu übernehmen.
Zum Schluss noch ein Gedanke von mir:
Unsere Oberstufe wächst kontinuierlich. Das ist auf der einen Seite sehr erfreulich. Auf der anderen Seite haben wir immer mehr lebensältere Oberstufenkarateka die ihre eigenen Schwerpunkte und Vorstellungen haben. Wie ich in meiner Rede schon mehrfach betont habe, ist unser Training sehr breit gefächert und wir versuchen alle wichtigen Punkte unserer Kampfkunst zu vermitteln, was uns meiner Meinung nach auch sehr gut gelingt. Keiner aus unserem Dojo muss sich auf Lehrgängen verstecken, dennoch ist es unmöglich, alle Erwartungen eines Jeden zu erfüllen.
Ich glaube wir haben ein sehr gut aufgestelltes Trainerteam hinter dem ich voll stehe. In unserem Dojo werden alle Elemente unserer Kampfkunst vermittelt, wie man das von einem Verein für traditionelle Kampfkunst erwarten darf.
Heiko Zimmermann
1. Vorsitzender

22. Februar 2014

 
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