Julian Chees in Donaueschingen - Karate Gäufelden

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Julian Chees in Donaueschingen

Berichte > 2014


Um Ansichten und Trainingsprogramme anderer Sensei´s (Meister) zu erfahren, aber auch um zusätzliche Trainingseinheiten vor Prüfungen oder Wettkämpfen zu bekommen, besuchen die Karateka des Dojo Jiriki Gäufelden schon immer recht zahlreich die angebotenen Lehrgänge anderer Vereine.
Vergangenen Samstag war man in Donaueschingen zu Gast, um zusammen mit Julian Chees (5.Dan), einem Europa- und Weltmeister, zu trainieren. Das Dojo Jiriki war zahlenmäßig die größte Gruppe der teilnehmenden Vereine, das Jiriki Abzeichen ist mittlerweile überall bekannt. Julian Chees wird im September auch wieder nach Gäufelden kommen, wo sich die Karate Welt dann zum zweiten Mal in 2014 in Gäufelden zum Lehrgang trifft.
Julian Chees baute seine Trainingseinheiten auf das Thema Hüft-Rotation auf. Dieses Thema zog sich durch alle Aufgaben, die zu bewältigen waren. Egal ob es um die Kata Bassai-Dai, Empi oder Jion ging, der Einsatz der Hüfte kann die entscheidenden Zentimeter bringen und verleiht der Technik deutlich mehr Kraft und Wirkung. „Ihr sollt die Faust nicht nach vorne schieben, nur der Hüftimpuls bringt Geschwindigkeit und Kraft", so Chees in einer seiner vielen Erklärungen. Auch häufig war der Kommentar : „plus2" zu hören. Damit meinte er die Bemühung alles zu geben und immer zu versuchen noch eins draufzulegen, 102% Einsatz bringt den Trainingseffekt und führt an die wirklichen Grenzen.
Alle Teilnehmer verfolgten aufmerksam seine oft bildhaften Erklärungen. Da mußte auch der Türrahmen der Trainingshalle als Beispiel herhalten. „Wenn euer Stand bei der Technik nicht fest ist wie dieser Türrahmen in der Wand, wie soll dann die zufallende Tür sauber schließen?" erklärte Chees.
Die Kata Unsu (Hand in den Wolken), eine der schwierigsten von den 27 Shotokan Kata, beschäftigte die Oberstufe dann am späteren Nachmittag und sorgte auch für eine deutliche Überziehung der Trainingszeit. Das war  aber überhaupt kein Grund für Kritik, eher das Gegenteil...die meisten hätten gerne, obwohl schon etwas ausgelaugt und müde, noch weiter die Kata geübt und die gut erklärte Bunkai (Anwendung) umgesetzt. Aber es wird ein nächstes Mal geben, und darauf freuen wir uns schon.

08. Februar 2014

 
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