Julian Chees in Gäufelden - Karate Gäufelden

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Julian Chees in Gäufelden

Berichte > 2016

Ein schöner sonniger Samstagmorgen in Gäufelden war ein guter Vorbote für den sehr zahlreich besuchten Karate Herbst Lehrgang in der Öschelbronner Aspenhalle. Das Karate Dojo Jiriki Gäufelden organisierte den diesjährig 2. Lehrgang mit großen Meistern. Von diesem guten Zuspruch war man nicht ausgegangen und freute sich dann sehr, dass knapp 100 Karateka den Weg gefunden hatten und mit Lehrgangsleiter Julian Chees (6.Dan) zusammen trainieren wollten.

Julian Chees, ein herausragender Karateka im sportlichen wie auch im menschlichen Bereich mit 3 Weltmeister - und Europameistertiteln in der Kata sowie vielen weiteren Wettkampferfolgen fand sehr schnell Zugang zu den Teilnehmern, aus vielen angereisten Vereinen. Auch ein weiter Weg war kein Hindernis die nach Ober- und Unterstufe geteilten Lehrgangseinheiten mit Grundschule, Kata und Kumite Übungen mit voller Begeisterung mitzutrainieren und die Empfehlungen und Hinweise von Julian Chees direkt in die Tat umzusetzen.

Bei der Unterstufe waren auch viele Kinder dabei, für die sich Julien Chees besonders einsetzt. In seiner Initiative „Shoshin Kinderhilfe Philippinen" kümmert er sich um Spenden für Kinder auf den Philippinen und fliegt auch regelmäßig dorthin, um die Verwendung der Spenden zu koordinieren und zu prüfen. Vom Lehrgang in Gäufelden konnte er ein volles Sparschwein mitnehmen, da viele Karateka gespendet hatten und das Dojo Jiriki Gäufelden noch etwas oben drauf legte.

Die praktischen Verknüfungen von Julian Chees war sehr einprägsam. Beim Training der Kata Heian Shodan mit der Unterstufe gibt es eine Technik, die an das Spalten von Holz erinnert. So fragte er zuerst: „Wer von Euch hat einen Opa der Holz spaltet?" „Der Ablauf ist bei dieser speziellen Kata Technik sehr ähnlich, Schwung holen und gezielt die Kraft beim Schlag nach unten auf den Punkt bringen." Das wurde verstanden und sogleich umgesetzt.

Auch seine Ansage: „Wir schlagen zum Kinn aber mit dem Abstand einer Kreditkarte", sollte den Karateka signalisieren, dass der Abstand zwar knapp zu wählen ist, wir aber den Partner bei den Übungen nicht treffen oder verletzen sollen. Beim Absitzen, um Techniken zu erklären, schaute er in die Runde und bemerkte auch die teilweise nicht korrekte Sitzposition und die Haltung der Arme, da mit der Sitzposition auch Aufmerksamkeit und Respekt zum Lehrer (Sensei) gezeigt werden soll.

Nach einer Ansage des Sensi kommt von den Teilnehmern immer ein „OSS". Ein Universalbegriff der in diesem Fall „ich habe verstanden" bedeutet, oder im Kumite (Kampf) auch bedeuten kann: habe Geduld mit mir, keine unnötigen Verletzungen oder ich danke dir. Julian Chees hat es auch das Password des Karate genannt. Er schritt durch die Reihen forderte die Trainierenden, verbesserte und zeigt selbst wie die Techniken auszuführen sind. So blieb es nicht aus, dass die Zeiten der Einheiten leicht überschritten wurden, was aber niemand störte und gern hingenommen wurde. Oft waren es Details, wie ein gerade gestellter Fuß oder der richtige Hüfteinsatz...aber diese Details machen einen guten Karateka besser und besser werden wollten alle, das ist der Weg.

Zum Ende des Lehrgangs prüfte Julian Chees noch 6 auswärtige Karateka für die Prüfung zur nächsten Gürtelstufe. Alle bestanden, dabei auch eine Teilnehmerin mit 60 Jahren die vor kurzem erst mit dem Karate begonnen hat. Es ist schön zu sehen wie die Karate Kampfkunst Kinder und junge Menschen anspricht und formt, als auch Erwachsene und reifere Menschen begeistert mit Disziplin dabei zu bleiben. Wieder einmal ein erfolgreicher Karate Lehrgang in Gäufelden, der allen Teilnehmern etwas mitgegeben hat.

24. September 2016

 
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