Kata Spezial in Karlsruhe-Neureuth - Karate Gäufelden

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Kata Spezial in Karlsruhe-Neureuth

Berichte > 2014


„Kata ist die Seele der Kampfkunst" formulierte Martin Fischer, als 1. Vorsitzender des
austragenden Vereines treffend in der Überschrift seiner Willkommens-Botschaft.
Der Kata Spezial ist weltweit der größte Karate Kata Lehrgang und man spürt es.
Um die 1000 Teilnehmer aus Deutschland und dem Ausland waren für 4 Tage und
7 Trainingseinheiten in Karlsruhe-Neureut zu Gast.

Die Exklusivität der jährlich einmaligen und wechselnden Austragung und das hochrangige Trainer-Team geben diesem Karate Event eine besondere Note. Hideo Ochi (Bundestrainer), Seizo Izumiya (JKA Instructor aus Japan), Jean Pierre Fischer (Instructor aus Frankreich), Toribio Osterkamp (DJKB Instructor), Julian Chees (Bundesstützpunkttrainer),  Shinji Akita (Chief Instructor SKAI), und Thomas Schulze (National Coach) waren die Instructoren in denen nach Graduierung eingeteilten Gruppen.

19 Karateka vom Dojo Jiriki Gäufelden, eine der größten Vereinsgruppen, waren dieses Jahr  dabei: Heike Brumme, Thomas Ziegler, Carmela Schumacher, Thomas Häcker, Kathrin Heinz, Heike Brösamle, Annika König, Detlev Giesert, Lea Häcker, Lenny Schwarz, Antonia Wiesenthal, Peter Altrichter, Niklas Schwarz-Künstler, Mark Meloni, Michael Heitmeier, Heiko Zimmermann, Katja Siehler, Jannik Giesert und Alexander Haupt.

Der Shotokan Karate Club Neureut, der das Event nicht zum ersten Mal organisierte, gab sich wieder sehr viel Mühe. Es waren 2 große Trainingshallen verfügbar und auch für das leibliche Wohl war mit täglich wechselnden Essen bestens gesorgt. Auch der Eismann war vor Ort, so konnte man nach einer anstrengenden Trainingseinheit die verlorenen Kalorien gleich wieder wieder auffüllen. Die Braungurte stellten eine der größten Gruppen, da war die Halle  mit fast 300 Karateka restlos ausgefüllt.

Die Instructoren verloren auch in diesen großen Gruppen nicht den Überblick, gingen durch die Reihen, korrigieren oder sprachen Empfehlungen aus. Für generelle Ansagen kamen dann alle in der Mitte zusammen, um den Worten des Sensei (Meister) aufmerksam zuzuhören.

Da kamen auch schon mal direkte Ansagen wie: „Das war schlampig", „auch die Grundschule ist wichtig bei der Kata". „Das machen wir gleich noch einmal, das will ich besser sehen", war dann die Aufforderung sich noch mehr anzustrengen.
Ein witziger aber durchaus ernst gemeinter Kommentar von Sensei Izumiya war: „Ich bin alt und habe ein schwaches Herz, macht es jetzt gut, damit ich mich nicht aufregen muß." Das Grinsen bei den Karateka war gewollt und  als man Sensei Izumiya bei der Vorführung der Kata gesehen hatte wußte man: der hat das voll drauf, das sieht perfekt aus. Jeder Trainer hatte in seiner Einheit natürlich Schwerpunkte, die ihm in der Ausübung der jeweiligen Kata wichtig waren. Insgesamt ging es aber immer wieder um saubere Ausführung, sicheren Stand und die Körperachse. Wenn eine Technik abgeschlossen ist, ist der Körper aufrecht und geschlossen, da wackelt nichts mehr und der Blick geht in die richtige Richtung. Bundestrainer Ochi teilte am Ende seiner Einheiten die Gruppe in männliche und weibliche Karateka und wertete dann welche Gruppe die Kata besser vorführte.
Bei der Kata Meikyo gewannen die Frauen.
Es gäbe noch viel zu berichten..., zusammenfassend bleibt der Eindruck:
Es war ein toller Event, man hat wieder dazu gelernt und hatte auch viel Spaß in den 4 schweißtreibenden Tagen in Karlsruhe-Neureut. Wir sind auch das nächste Mal dabei.

Teilnehmer: Heike Brumme, Thomas Ziegler, Carmela Schumacher, Thomas Häcker, Kathrin Heinz, Heike Brösamle, Annika König, Detlev Giesert, Lea Häcker, Lenny Schwarz, Antonia Wiesenthal, Peter Altrichter, Niklas Schwarz-Künstler, Mark Meloni, Michael Heitmeier, Heiko Zimmermann, Katja Siehler, Jannik Giesert und Alexander Haupt.

29. Mai – 01. Juni 2014

 
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