Kata-Spezial in Wangen / Allgäu - Karate Gäufelden

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Kata-Spezial in Wangen / Allgäu

Berichte > 2017

Es war wieder ein Erlebnis mit vielen Pointen, Erlebnissen und natürlich wurde auch hart trainiert. 2-mal täglich standen in den Trainingseinheiten unterschiedliche Kata auf dem Programm, die von renommierten Meistern (Sensei) vermittelt wurden. Mit Hideo Ochi (Bundestrainer), Kazuaki Kurihara (JKA Instructor aus Japan), Jean Pierre Fischer (JKA Instructor Frankreich), Thomas Schulze (Nationalmannschaftstrainer), Julian Chees (Instructor Deutschland und Toribio Osterkamp (DJKB Instructor) war ein hochkarätiges Meisterteam am Start, um den Karateka die Kata zu zeigen, oder den Fortgeschrittenen Kniffe und Tricks zur guten und richtigen Ausführung zu vermitteln. 27 Kata gibt es in unserer Stilrichtung Shotokan.

Das Dojo Jiriki Gäufelden war mit 22 Teilnehmern angereist und in allen Gruppen vertreten. Man gehörte sicherlich auch zu den größten Dojo Gruppen der aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angereisten ca. 900 Teilnehmer. Das Team in Wangen hat den einmal jährlich stattfindenden Kata Spezial Lehrgang nun schon zum 3. Mal mit der Unterstützung von der Gemeinde und örtlichen Vereinen organisiert. Und sie haben ihren Job sehr gut gemacht. Beginnend mit dem Grußwort des Bürgermeisters, der Bereitstellung von Campingmöglichkeiten, der 2 präparierten Trainingshallen, Spielmöglichkeiten für die Kinder und den kulinarischen Angeboten im Festzelt direkt neben den Hallen war alles super organisiert und hat in der trainingsfreien Zeit für Abwechselung gesorgt. Ein großes Lob hier an die ausrichtenden Vereine TAKU KU KAN Dojo und BUTOKU-KAI e.V.

Es ist schon eine besondere Atmosphäre wenn man z.B. mit ca. 270 Braunguten zusammen in der Halle steht und trainiert. Da ist es eng, da ist es warm und da muß man aufpassen alles mitzubekommen. Auch eine Drehung im falschen Moment und zur falschen Seite irritiert die anderen, da man auch ab und zu von Erfahrenen abschaut und dann durcheinander kommt. Wenn aber die ganze Halle zum Kiai (Kampfschrei) ansetzt, stellen sich schon mal die Nackenhaare und man kann auch weit außerhalb der Hallen die Motivation der Karateka hören. Da kommt es schon einmal vor, daß ein Trainer seiner Zeit voraus ist und 30 Minuten früher Schluß machen will... was er aber dann bemerkt hat und vor versammelter Mannschaft Liegestützen gedrückt hat, um sich für sein Versehen zu entschuldigen. Eine schöne Geste. Auch bleibt es nicht aus, dass z.B. der Bundestrainer durch die Reihen geht, beobachtet, korrigiert, oder schon mal die Frage stellt: wer ist dein Sensei (Meister), das mußt Du anders üben. Jean Pierre Fischer hat den Teilnehmern am Ende seiner Einheit noch eine neue Form der Liegestützen vorgestellt, die er problemlos vormachte, damit aber viele in der Halle nach dem Training vor eine zu große Herausforderung stellte. Bei den Bunkai (Anwendung) wurden auch Abläufe erklärt, damit man sich vorstellen kann warum eine spezielle Technikabfolge Sinn macht und warum sie genau so ausgeführt werden muß.

Am Samstagabend hatten die Teilnehmer noch die Möglichkeit an einem Karate Vergleichskampf der Nationalmannschaften von Frankreich und Deutschland teilzuhaben, den der Deutsche Kader gewinnen konnte.

Eine tolle Stimmung in der Halle, die dann anschließen ihre Fortsetzung mit einer Fete im Festzelt hatte. 4 tolle Tage bei bestem Wetter, was will man mehr. Auch der Geburtstag von Annika während des Kata Spezial darf nicht unerwähnt bleiben, daher die kleine Torte auf dem Gruppenbild.

25. - 28. Mai 2017

 
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