Kirschblütenlehrgang mit Marijan Glad - Karate Gäufelden

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Kirschblütenlehrgang mit Marijan Glad

Berichte > 2016

Meister Marian Glad (6.Dan) kam gerne der Einladung der Gäufeldener Karateka nach
und leitete den traditionellen Kirschblütenlehrgang des Dojo Jiriki in der Aspenhalle Öschelbronn, an dem knapp 50 Karateka unterschiedlicher Vereine teilnahmen.
Die Zierkirsche vor der Aspenhalle in Öschelbronn war in voller Blüte zu Ehren des traditionellen Lehrgangs und stimme die Teilnehmer auf besondere Trainingseinheiten mit Marijan Glad ein. Die Kirschblüte, eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur, steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte markiert einen Höhepunkt im japanischen Kalender und den Anfang des Frühlings, auch ist sie das Vereinslogo des Karate Dojo Jiriki Gäufelden. Auch gab es diesmal einen Kuchen mit dem Marzipan Logo der Kirschblüte, vielen Dank hierfür an Simone Schneider, die das süße Kunstwerk erschaffen hat.
Marijan Glad versteht es die Lehrgangsteilnehmer immer wieder zu überraschen, aber auch zu fordern, „Die Abläufe werden sich am Anfang etwas komisch anfühlen", so Glad, „denn bei einem Lehrgang tut man Dinge die man nicht unbedingt im Training übt."
Der Schwerpunkt des Lehrgangs lag eindeutig auf der Einheit zwischen Kopf und Körper. In kleinen Schritten bereitete Glad in den Unterstufeneinheiten wie auch bei der Oberstufe die Teilnehmer auf die komplexen Technikabläufe vor. Gegner von allen Seiten, kurze und lange Distanzen waren präzise umzusetzen, da beim Shotokan Karate der Ippon zählt. Das bedeutet der Treffer muß ein endgültiger Treffer sein. Wenn das Ziel der Technik nicht klar ist, wird man keinen Erfolg haben. So korrigierte Glad Fehlstellungen, falsche Ausführung und gab immer wieder die Anweisung zu kämpfen. „Ausruhen könnt ihr euch nach dem Training, im Training wird alles gegeben, sonst bekommt der Körper und auch der Geist keinen Lerneffekt" erklärte Glad.
Bei den Partnerübungen konnten die Karateka dann in der Rolle des Angreifers als auch des Abwehrenden die Distanzen üben. Allerdings sah Glad auch hier Optimierungsmöglichkeiten in der Ausführung: „Keine Übung abkürzen, eine vollständige Technik ist für das Training wichtig und vor allem startet die Abwehr erst, wenn der Angriff stattfindet." Das ist manchmal nicht ganz so einfach wenn man vorher weiß wie man angegriffen wird.
Zur Steigerung der Komplexität wurden dann immer wieder die Auslagen gewechselt. Einmal startete der Angreifer mit links, dann wieder mit rechts, so waren die Koordination und die Kopfarbeit gefragt, um zum Beispiel bei einem Fußangriff mit dem richtigen Arm und der richtigen Technik abwehren zu können und sofort danach den Konter zu setzen.
Glad erklärte auch die Wichtigkeit bei einem Schlag den ganzen Körper einzusetzten. „Es genügt nicht nur die Faust schnell nach vorne zu bringen, auch der Stand muß sicher sein, die Hüfte muß mitgehen und die Körperspannung ist wichtig", erklärte Glad und beobachtete dazu bei den nächsten Übungen die Lehrgangsteilnehmer sehr genau.
Auch im Stress präzise bleiben und sich im Training mit Kopf und Körper richtig anstrengen waren wohl die wichtigsten Merksätze von Meister Marijan Glad die den Teilnehmer vermittelt wurden. Bei dem gut organisierten Lehrgangstag konnten die Teilnehmer viel mitnehmen und sich damit auch auf bevorstehende Aufgaben der kommenden Saison vorbereiten.

23. April 2016

 
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