Süddeutsche Meisterschaft - Karate Gäufelden

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Süddeutsche Meisterschaft

Berichte > 2017

Nach dem erfolgreichem Hermann Hesse Cup konnte das Karate Dojo Jiriki Gäufelden auch in der Süddeutschen Meisterschaft glänzen und mit Ina Häcker eine Süddeutsche Meisterin in beiden Disziplinen, Kata und Kumite, stellen. Eine herausragende Leistung der jungen Ina Häcker und ein tolles Ergebnis für das angetretene Jiriki Team:

Ina Häcker, 1. Platz in Kumite und Kata
Siiri Kratzer, 2. Platz in Kata
Jessica Reutter, 3. Platz in Kumite
Linus Giesert, 4. Platz in Kata

Die Süddeutsche Meisterschaft war der letzte Wettkampf diesen Jahres im Kalender der Gäufeldener Karateka. Nach den Erfolgen im Hermann Hesse Cup wollte man natürlich nachlegen und Leistung zeigen, was den jungen Karateka in Immenstadt besonders gut gelang. Auf dem terminlich gleichzeitigen Stützpunktkadertraining waren einige erfahrene Kämpfer gebunden, die dadurch nicht am Wettkampf teilnehmen konnten. Für das Dojo Jiriki waren am Start: Siiri Kratzer, Linus Giesert, Tim Seeger, Ina Häcker und Jessica Reutter.

Die beiden Jüngsten, Siiri Kratzer und Linus Giesert,  durften sich als erstes mit ihren Konkurrenten messen. In der Disziplin Kumite schieden beide leider in den Vorrunden aus. Ganz anders lief es dafür in den Kata-Wettkämpfen. Beide konnten sich für das Finale der besten Vier qualifizieren. Linus erreichte am Ende einen respektablen 4. Platz. Siiri gelang gegen die starke Konkurrenz ein toller Erfolg. Sie sicherte sich mit ihrer vorgeführten Kata den Süddeutschen Vize-Meister Titel.

Tim Seeger hatte schon beim Hermann Hesse Cup gezeigt, was er drauf hat. Auch in Immenstadt zeigte er wieder starke Leistungen, konnte sich aber am Ende gegen die starken Stuttgarter Karateka leider nicht durchsetzen und schied in den Vorrunden aus.

Jessica Reutter war nach den wechselnden Erfolgen der letzten Wettkämpfe besonders motiviert und mit bestem Kampfgeist dabei. Sie wollte an diesem Wochenende nicht mit leeren Händen nach Hause kommen. In Kata kam sie unter die besten acht. Den Finaleinzug mußt sie hier ihrer langjährigen Lieblingsgegnerin aus Calw abgeben. Besser lief es bei ihr aber in Kumite. Ein starker 3. Platz war der verdiente Lohn ihres Einsatzes.

Ina Häcker sorgte an diesem Tag für besonderes Aufsehen. Voller Konzentration, so wie die erwachsenen Profis, stand sie nach dem traditionellen Angruß bereits an der Kampffläche und feilte unbeeindruckt von Umstehenden an ihren Bewegungsabläufen. Angriffs- und Verteidigungstechniken wurden noch einmal geprobt. Einzig die Pausen zu den einzelnen Kämpfen unterbrach kurz diese Anspannung. Nachdem sie sich im Kumite und Kata durch alle Vorrunden bis ins Finale durchgekämpft hatte, konnte sie es heute allen zeigen. In Kumite konnte sie sich in aufregenden Kämpfen am Ende den 1. Platz sichern. Und wäre das nicht schon allein ein großer Erfolg,  nein zum Staunen der Zuschauer und Betreuer legte sie bei den Kata Wettkämpfen noch nach. Im Finale geben 5 Kampfrichter einzelne Wertungen ab,  bei denen die mittleren drei Bewertungen zusammengezählt werden. Unter den vier Finalisten ist das normalerweise eine relativ enge Angelegenheit, bei dem oft ein Zehntel Punkt entscheidet. Diesmal jedoch führte Ina Häcker mit einem ganzen Punkt Abstand das Feld überdeutlich an, was auch die neutralen Kampfrichter zu einem zufriedenen Lächeln und anerkennen Worten hinreißen ließ. Eine hervorragende Leistung und zweimal Gold für Ina Häcker. Bravo!

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer für ihre Guten Leistungen und Ergebnisse.

Bericht von Thomas Ziegler

21. Oktober 2017

 
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