Südwestdeutsche Meisterschaft in Tamm - Karate Gäufelden

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Südwestdeutsche Meisterschaft in Tamm

Berichte > 2018

Bei der Südwestdeutschen Meisterschaft in Tamm erkämpfte sich das Jiriki Team hervorragende Resultate. 3 erste Plätze, 2 zweite Plätze und 2 dritte Plätze waren
im Gepäck der Gäufeldener bei der Heimreise.
- Ina Häcker:         1. Platz Kumite,  1. Platz Kata
- Lea Häcker:        1. Platz Kumite
- Jessica Reutter:  2. Platz Kata,      3. Platz Kumite
- Tim Seeger:        2. Platz Kata,      3. Platz Kumite

Teilgenommen haben: Siiri Kratzer, Lea Häcker, Ina Häcker, Jessica Reutter und Tim Seeger.
Der Beginn dieses hoch erfolgreichen Wettkampftages begann etwas holprig. Üblicherweise prüft man nach dem Eintreffen gemeinsam die ausgehängten Starterlisten, um sich ein Bild der Wettbewerber zu machen. Diesmal jedoch wurden diese erst 20 Minuten vor Beginn ausgehängt und es gab lange Gesichter bei den Jiriki Karateka aus Gäufelden, war man doch gesamtheitlich nicht aufgeführt.
Nach kurzem Schock ging es dann zum Orga-Team. Man war nicht allein, auch anderen Teams ging es so. Wie unter Karatekas üblich, wurden schnell und professionell die Listen korrigiert, so dass der Wettkampf mit wenigen Minuten Verspätung starten konnte.

Siiri Kratzer startete zuerst und zeigte ihren Kampfgeist. Stolz konnten die mitgereisten Fan‘s auf Siiri’s Leistungen in den Vorrunden sein. Nach zwei Siegen musste sie sich jedoch in beiden Disziplinen knapp vor dem Einzug ins Finale der besten Vier geschlagen geben.

Ina Häcker ging als Nächste an den Start. Auf der diesjährigen Deutschen Meisterschaft holte sie sich noch den Titel in der Disziplin Kata. Jetzt hieß es dranbleiben, den Kampfgeist und die Konzentration hochhalten. Die Vorrunden in Kata hat die zuverlässige Wettkämpferin klar gewonnen. Auch im nun folgenden Finale konnte sie sich deutlich Absetzen und holte sich, mit ihrer Parade-Kata „Heian Sandan", klar den 1. Platz.
Im Kumite waren die Konkurrentinnen stärker. Nach einem Unentschieden im Kampf um den Einzug ins Finale ging es dort in die Verlängerung. Die Wettkämpfer müssen nun den gleichen Kampfablauf mit anderer Auslage kämpfen, eine Umstellung die den ein oder anderen durchaus fordert, nicht aber Ina. Routiniert gewann sie diesen Kampf und zeige auch im folgenden Finalkampf, dass sie heute die Beste in ihrer Altersklasse war. Zwei 1. Platz-Pokale waren der verdiente Lohn für die sehr guten Kämpfe. Innerhalb von 6 Wettkämpfen war dies ihre achte Nummer 1 Platzierung!

Tim Seeger und Jessica Reutter  waren als nächstes an der Reihe und starteten parallel auf zwei unterschiedlichen Kampflächen. Tim hatte in einer kleinen Gruppe sehr harte Gegner. Normalerweise sehr stark in Kumite musste er sich aber im Finale dem späteren Sieger aus Langenbrettach geschlagen geben, durfte aber den 3. Platz für sich beanspruchen.
In Kata lief es dafür umso besser. Kleinere Unachtsamkeiten kompensierte Tim mit Kampfgeist und sicherte sich den 2. Platz mit gerade einem Zehntel Abstand von 24,2 zu 24,3 Punkten zum Erstplatzierten.

Jessica hatte zwar eine größere Gruppe als Tim, mußte sich aber auch gegen sehr starke Gegnerinnen behaupten. Hier gelang ihr in beiden Disziplinen der Einzug in die Finalrunden. In Kata ging es auch wieder sehr eng zu. Der 2. Platz war ihr hier aber am Ende sicher. In Kumite war erstmal Verwirrung auf der Kampffläche als ihre Gegnerin nicht erschien. Nach mehrmaligen Aufrufen stand Jessica ihrer höhergraduierten Gegnerin mit dem braunen Gürtel gegenüber. Jessica kämpfte unbeeindruckt und schickte ihre Gegnerin zurück auf die Zuschauerränge. Am Ende konnte sie sich über einen sehr guten 3. Platz in Kumite freuen.

Lea Häcker war zum Schluss an der Reihe. Sie trat in der Gruppe der Braungurte an, wo die Leistungen der Athleten extrem eng beieinander liegen. Zusätzlich ist in dieser Gruppe die Teilnehmeranzahl sehr hoch. In Kata konnte sie sich an diesem Tag nicht durchsetzen. Nach einem Unentschieden musste sie sich mit 1:3 Wertungen ihrer Konkurrentin geschlagen geben. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es aber hochmotiviert weiter.
Der Freikampf und damit die Königsdisziplin stand nun bevor. Mit Energie, Siegeswillen und höchster Konzentration kämpfte sie sich, unter anerkennenden Blicken ihres Betreuers und der mitgereisten Familie, Runde um Runde bis ins Finale vor. Mit schönen Kombinationen machte sie deutlich Eindruck bei ihren Gegnerinnen und schickte diese mehrfach Rückwärts aus der Kampffläche. Der Finalkampf gehörte dann zu den besten des Tages. Zunächst lag sie einen halben Punkt vorne und hielt ihre Gegnerin mit schnellen Techniken in Schach. Die vielen Kämpfe hinterließen Spuren, sichtlich erschöpft holte Lea aber nochmal alles aus sich heraus, platzierte einen Fußfeger der ihre Gegnerin aus dem Gleichgewicht brachte und führte gleichzeitig einen Fauststoß zum Kopf, was ihr einen „Ippon" brachte. Das war der sofortigen Sieg für Lea und der 1. Platz in Kumite.
  
Für die mitgereisten Fan‘s, die Familien der Karateka und den Betreuern bot sich diesmal ein wahres Feuerwerk an Höchstleistungen der Gäufeldener Karateka. Mehrfach wurde dies auch von vielen anderen Dojoleitern bemerkt. Auch diese gratulierten den Gäufeldenern für ihre super Ergebnisse.
Klasse Leistungen von allen Teilnehmern.
Herzlichen Glückwunsch an die 5 Karateka und Thomas als Wettkampftrainer.

Bericht: Thomas Ziegler


01. Juli 2018

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü