Toribio Osterkamp in Calw - Karate Gäufelden

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Toribio Osterkamp in Calw

Berichte > 2015

Es ist schon etwas Besonderes, wenn Sensei (Meister) Toribio Osterkamp (6. Dan) aus dem norddeutschen Hamburg ins Schwabenland kommt. Diese Gelegenheit, zusammen mit Sensei Osterkamp und vielen anderen Karates quasi vor der Haustür zu trainieren, ließen sich auch neun Karatekas vom Dojo Jiriki Gäufelden nicht entgehen.
Sensei Osterkamp eilt der Ruf voraus, besonders streng auf Etikette zu achten und ein sehr forderndes und schweißintensives Training durchzuführen. Entsprechend angespannt waren vor allem die Teilnehmer der Unterstufe unseres Dojo‘s, die mit Ausnahme von Jannik, bisher noch keine Trainingseinheiten bei Sensei Osterkamp absolviert hatten.
Nach einem eher lockeren Aufwärmtraining durch einen bestens aufgelegten Toribio Osterkamp setzte sich die Unterstufe in der ersten Trainingseinheit mit der höheren Kata (imaginärer Kampf gegen Gegner) Hangetsu auseinander. Besonders die ungewöhnlichen Fußstellungen dieser Kata und die damit verbundene Anspannung der Bauch-, Po- und Beinmuskulatur beanspruchte alle Teilnehmer besonders.
Die erste Einheit der Oberstufe war geprägt von herausfordernden Partnerübungen, in denen der Sanbon-Zuki, dies ist eine Folge von mehreren Fauststößen, in unterschiedlicher Weise mit vielen Drehungen  trainiert wurde.  
Nach der wohlverdienten Pause startete die Unterstufe in der zweiten Einheit mit anstrengenden Techniken aus dem  Kihon (Grundschule). So waren auch in dieser Einheit viele Herausforderungen, zum Beispiel bei der Fußtechnik Mawashi-Geri mit direkt folgenden Ura-Mawashi, zu bewältigen. Zum Ende der zweiten Einheit galt es dann nochmals in einer Konditionseinheit alles zu geben. Der Lohn war der prophezeite schweißnasse Karate Gi und ein zufriedenes Lächeln auf den Gesichtern der Teilnehmer, alles gut gemeistert zu haben.
Die Oberstufe beschäftigte sich in der zweiten Einheit mit der Kata Tekki Sandan. Auch hier stand die vielfache Wiederholung verschiedener Technikabfolgen im Mittelpunkt, so dass aus den Reihen der teilnehmenden Danträger die fast ungläubige Frage nach der Anzahl der von Sensei Osterkamp vorgegebenen Wiederholungen gestellt wurde.
Für alle Teilnehmer war dieser Lehrgang ein besonderes Erlebnis mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. Besonders hervorzuheben ist die individuelle Korrektur von Fehlern durch Sensei Osterkamp. So bleibt sicherlich Christina die richtige Handhaltung bei der Kata Hangetsu für immer im Gedächtnis, denn wann steht schon einmal Toribio Osterkamp vor einem und weist schmunzelt mit den Worten „Hände hoch. Ist ja wie im wilden Westen" auf die nicht korrekte Drehung der Hände hin!

13. - 14. Juni 2015

 
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